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10 Gründe, warum Du einen Hund aus dem Tierheim retten musst!

Aktualisiert: vor 5 Tagen

Hand auf's Herz! Mir steht es gar nicht zu, Dir vorzuschreiben, woher Du deinen Hund nehmen solltest. Im folgenden Artikel erzähle ich Dir dafür kurz und knapp, warum ich meinen Hund im Tierheim entdeckt habe. Also Ohren gespitzt und aufgepasst - 10 Gründe, warum ich einem Hund die Chance auf ein neues, glückliches Leben ermöglichen möchte:



1. Gleich zwei Hunde-Leben retten

Gerade Hunde in Tierheimen sind darauf angewiesen adoptiert zu werden. Warum? Laut Schätzungen der Tierschutzorganisation PETA werden jährlich ca. 80.000 Hunde in deutschen Tierheimen abgegeben oder - noch schlimmer - ausgesetzt. Eine Zahl, welche die oft nur durch Spenden finanzierten Tierheime an Kapazitäts-Grenzen bringt. Eine Adoption schenkt deinem Hund ein zweites Leben und schafft im Tierheim Platz für einen neuen 4-Beiner, der so zumindest essen, trinken und die Aussicht auf eine Adoption erhält.


2. Die zweite Chance

Es gibt viele Gründe, warum Hunde im Tierheim landen. Leider gehört vor allem einer dazu, der wütend macht. Hundebesitzer sind überfordert mit ihrem 4-Beiner oder sind der Meinung einen "Problemhund" in der Familie zu haben. Fakt ist: Oftmals machen sich Hunde-Besitzer kaum Gedanken, welche Bedürfnisse der Hund hat. Schlimmer: sie behandeln den Hund als eine Art Konsumgut und verschenken diesen z.B. zu Weihnachten. Leider ist in diesen Fällen die Abgabe im Tierheim vorprogrammiert. Der Hund selbst ist machtlos. Grund genug, genau diesen armen Seelen auf 4 Pfoten mit einer Adoption und ganz viel Liebe eine neue Chance auf ein glückliches Leben zu schenken.


3. Die (zu) große Auswahl

Die Auswahl in Tierheimen ist riesig. Von Welpen bis hin zu Hunde-Senioren ist in deutschen und europäischen Tierheimen alles vertreten. Was auf der einen Seite traurig ist, könnte auf der anderen Seite dein großes Glück sein. Denn Du hast so die freie Wahl. Besuche Tierheime, gehe mit potentiellen Hunde-Kandidaten spazieren. Schau, ob die Zuneigung zu einem Hund vielleicht auch auf Gegenseitigkeit beruht. Und vertraue auf die Erfahrung der Tierheim-Mitarbeiter, die Dir wichtige Insights zu Verhaltensweisen des Hundes geben können. Den selben Ratschlag habe ich im übrigen auch befolgt und mit Flimm meine große Hunde-Liebe gefunden.



4. Keine Unterstützung unseriöser Züchter

Leider gibt es zu viele Züchter, die ein grausames und profitorientiertes Geschäft treiben. Rassehunde werden unter nicht artgerechten Bedingungen gehalten, gequält und oftmals viel zu früh von der Mutter getrennt. Alles mit dem Ziel, Geld zu verdienen. Der Hund als Konsumgut. Das möchte ich auf keinen Fall unterstützen. Tierheime haben keine Gewinnerzielungsabsicht. Sie wollen notleidenden Tieren helfen und diese vor dem sicheren Tod bewahren.


5. Gechipt, geimpft und entwurmt

Für mich persönlich spielen Kosten beim Thema Hundewahl eine eher untergeordnete Rolle. Ganz verschweigen sollte man den Punkt dennoch nicht, denn die Anschaffungskosten für einen Hund aus dem Tierheim sind zum Teil deutlich geringer. Während Du beim Züchter mitunter 5-stellige Summen auf den Tisch legen musst, fällt in Tierheimen oftmals nur die sogenannte Schutzgebühr (ca. 200-300 Euro) an. Diese ist wie eine Spende zu interpretieren, da die Ausgaben zum größten Teil den anderen Tierheim-Hunden zu Gute kommen. Weiterer Benefit: Hunde aus dem Tierheim sind meist medizinisch auf Herz und Nieren geprüft, gechipt, geimpft und entwurmt. Als wir Flimm zu uns genommen haben, litt er unter einer schweren Augenentzündung und einer zerstörten Hüfte. Die Kosten für eine mögliche medizinische Versorgung muss man natürlich im Hinterkopf haben.


6. Absolute Dankbarkeit

Keine Frage. Hunde aus dem Tierheim haben zum Teil Schreckliches erlebt, sind Opfer von Tierquälerei geworden oder haben ihre Bezugsperson verloren. Die Tiere sehnen sich nach Liebe und Zuneigung. Rettest Du einen Hund und schenkst ihm diese, wird er Dir für immer dankbar sein. Seine Loyalität zu Dir kann dann kaum stärker sein. Funfact: Unser Flimm zeigt seine Dankbarkeit, indem er kurz die Hand abschleckt, bevor er sich das Essen vornimmt. Es ist wirklich bezaubernd.




7. Kampf den Vorurteilen

Hunden aus Tierheimen wird oft ein schwieriger Charakter nachgesagt. Sicherlich auch, weil niemand so genau weiß, was diesen armen Seelen tatsächlich passiert ist. Hunde sind Lebewesen wie Du und ich - natürlich haben sie schlechte Erlebnisse im Hinterkopf abgespeichert. Durch Vertrauen, Zuneigung und hartes Training - so meine These - kannst Du jeden Hund zu einem tollen Begleiter machen. Welche Erfahrungen wir mit unserem Flimm machen, erfährst Du hier auf der Website.


8. Einzigartigkeit siegt

Die Mehrzahl der Hunde im Tierheim sind Mischlinge. Und das ist das Schöne daran. Mischlings-Hunde sind oft einzigartig, haben verschiedene Farben im Fell oder besondere Merkmale wie geknickte Ohren. Mit einem Hund aus dem Tierheim holst Du auf jeden Fall einen ganz besonderes Tier an deine Seite. Bestes Beispiel: Unser Border Collie-Mix Flimm.


9. Reife Momente statt wilde Kindertage

Gerade Menschen, die einen Erst-Hund suchen, werden oft in Tierheimen glücklich. Der Grund liegt auf der Hand: das Wesen des ausgewachsenen Hundes ist schnell eingeschätzt, zudem liegt die oftmals wilde und anstrengende Welpen-Phase bereits in der Vergangenheit. So schön es ist, einen Welpen auf dem Arm zu haben. Nachdem ich zwei Welpen aufgezogen habe, weiß ich mit Sicherheit: anstrengender kann auch ein Hund aus dem Tierheim kaum sein.


10. Es gibt kein richtig oder falsch

Selbstverständlich lassen uns emotionale Geschichten immer ein wenig durch die rosa-rote Brille schauen. Es wäre vermessen zu sagen, dass ein Hund aus dem Tierheim immer die beste Wahl ist. Diese Wahl ist meist mit viel Arbeit, Fürsorge und Verständnis verbunden. Dennoch ist es wichtig, sich intensiv mit dem Thema zu beschäftigen. Und wenn man nicht zwangsläufig einen Rassehund bevorzugt, sollte man Hunden aus dem Tierheim zumindest eine Chance geben. Du stehst kurz vor der Entscheidung, einen Hund zu kaufen oder zu adoptieren? Was es zu beachten gibt, erfährst Du in einem der kommenden Blog-Posts.

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