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6 Dinge, die Du vor dem Einzug deines Tierheim-Hundes beachten solltest

Aktualisiert: Nov 6

Unsere Entscheidung steht fest, ein lang ersehnter Traum geht in Erfüllung. Wir nehmen einen Hund aus dem Tierheim! Sein Name: Flimm. Die Euphorie kennt - ähnlich wie das Produktangebot von Hundefutter, Spielzeug und Pflegeprodukten - keine Grenzen. Doch was brauche ich wirklich, um einer Fellnase ein sorgenfreies Leben zu ermöglichen? Was sollte ich unbedingt bei Hunden aus dem Tierheim beachten?



1. Der Wohnungs-Check

Vermutlich die Basis aller Checks. Wird die Wohnung den Anforderungen meines zukünftigen Hundes gerecht? Und darf ich in meiner Miet-Wohnung überhaupt einen Hund halten? Wir haben uns glücklicher Weise vorab das Go unseres Vermieters geholt und zudem bei der Wohnungssuche auf ausreichend Grün-Flächen in der direkten Umgebung geachtet. Zudem suchen wir noch nach dem perfekten Platz in der Wohnung, um Flimm einen ruhigen Rückzugsort zu ermöglichen. Inwieweit er den Balkon als seinen ganz persönlichen Thron erachtet, bleibt abzuwarten.


2. Absolute Bereitschaft

Bin ich wirklich bereit, 10-15 Jahre die Verantwortung für ein Lebewesen zu übernehmen? Der Hund - insbesondere mit Tierheim-Erfahrung - benötigt ein stabiles, sicheres Umfeld. Was viele Hundebesitzer nicht auf dem Schirm haben: Erziehung ist und bleibt ein langfristiges Ereignis, welches jede Menge Geduld und Konsequenz erfordert. Dazu ist die Hundehaltung ein kostspieliges Unterfangen. Kann ich Hund, Familie und Job unter einen Hut bringen? Wir sagen ja! Zumindest was uns angeht. Dafür ist unsere Liebe zu 4-Beinern zu groß. Zudem haben wir beide Hundeerfahrung und können einigermaßen abschätzen, was auf uns zukommt. Das Entsorgen vom großen Geschäft schürt zwar jetzt nur bedingt Vorfreude in mir, aber hey, ein Lächeln...


3. Der Notfall-Plan

Im Fall der Fälle ist es gut reagieren zu können. Habe ich im engsten Familien- und Freundeskreis Optionen, um meinen Hund für kurze Zeit unterzubringen?


4. Der Gesundheits-Check

Um spätere Überraschungen zu vermeiden, solltest Du Dir unbedingt alle Infos zum aktuell bekannten Gesundheits-Zustand des Hundes geben lassen. Nur so kannst Du abschätzen, mit welchen Folge-Untersuchungen und -Behandlungen Du und dein Hund rechnen müssen. Die meisten Tierheime sorgen für alle notwendigen Impfungen, Chips und Entwurmungen. Was es hier zu beachten gibt, fasse ich Dir demnächst in einem weiteren Post zusammen. Für uns steht fest: Der erste Ausflug mit unserem neuen Familien-Mitglied wird die hier ansässige Tierarztpraxis sein.


5. Das richtige Futter

Die Ernährung eines Hundes ist ein richtiges Reiz-Thema. Eine Google-Suche, 100 verschiedene Meinungen. Aktuell halten wir uns an ein bekannte Sprichwort: die Mischung machts. Wir kombinieren Trocken- und Nassfutter. Wie wir das machen und vor allem warum, erfahrt Ihr in einem der nächsten Blog-Einträge. Welches Futter bevorzugt Ihr für eure Hunde? Schreibt uns gerne Feedback in die Kommentare.




6. Die ersten Tage

Endlich ist es soweit, wir dürfen Flimm endlich sein neues zu Hause zeigen. Hierbei wichtig: Gebt dem Hund Zeit, sich an die neue Umgebung zu gewöhnen. Baut langsam eine Bindung auf und haltet ihn in der ersten Zeit an der (langen) Leine. Auch das trägt dazu bei, dass sich das neue Familienmitglied schnell an Euch gewöhnt und auch eine gewisse Sicherheit verspürt. Nehmt Euch ausreichend gemeinsame Zeit, denn Alltagsaufgaben schweißen nicht nur zusammen, sondern ihr habt auch die Chance, ungewünschte Verhaltensweisen schnell zu erkennen und zu korrigieren.

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